Hildesheim, 09.01.2025. Die Caritas im Bistum Hildesheim weist darauf hin, dass die sinkenden Temperaturen in diesen Tagen besonders für obdachlose Menschen eine akute Gefahr darstellen. Ohne Zugang zu warmen Unterkünften und sicheren Orten sind sie der Kälte lebensbedrohlich ausgesetzt. Im Bistum Hildesheim bieten zahlreiche Organisationen und Initiativen, darunter die Caritasverbände, Hilfe an.
"Wenn Sie in diesen Tagen jemanden finden, der noch draußen schläft, so sprechen Sie ihn bitte an", rat Caritas Pressesprecherin Svenja Koch. "Reagiert die Person nicht, holen Sie bitte einen Krankenwagen." Auch Tee, eine Decke oder ein Gespräch anzubieten, das kann helfen. In zahlreichen Städten leisten Organisationen und Einrichtungen wichtige Kältehilfe, an die man Betroffene verweisen kann. In Göttingen und Hildesheim ist beispielsweise die Bahnhofsmission für obdachlose und hilfsbedürftige Menschen da und ermöglichen ihnen anonymen Aufenthalt sowie warmes Essen und Getränke Darüber hinaus werden sie bei Bedarf auch jeweiligen Beratungsstellen verwiesen.
Auch die Streetworker der Diakonie und der Caritas sind unterwegs. In Göttingen und in Hannover etwa erreichen sie mithilfe von Kältebussen wohnungs- und obdachlose Menschen und versorgen diese mit Schlafsäcken, Decken und weiteren Hilfsmitteln. In Lüneburg stellt die Diakonie zudem Herberge und Wärmeräume zur Verfügung, die aufgrund der aktuell niedrigen Temperaturen stark belegt sind.
Weitere Infos:
https://www.caritas-hannover.de/hilfe-und-beratung/wohnungslos/kaeltebus
https://www.bahnhofsmission.de