Leitung und Fachkräfte haben die Aufgabe, sichere Orte für alle Kinder zu schaffen.
Dennoch sind auch KiTa nicht frei von diskriminierenden Äußerungen und Verhaltensweisen. Manche Eltern fallen durch einschlägige (rechts‑)extreme Symbolik auf. Auch Kinder können Vorurteile oder Feindbilder von Erwachsenen übernehmen und Gleichaltrige aufgrund einer Behinderung, Hautton, Religion oder des Geschlechts ausgrenzen.
Anhand der Erfahrungen der Teilnehmenden geht die Fortbildung den Fragen nach:
- Worauf ist zu achten, wenn Eltern eine entsprechende Weltanschauung zeigen?
- Mit welchen Auswirkungen sind Kinder konfrontiert, die einem solchen Einfluss ausgesetzt sind?
- Was tun, wenn Kinder Kinder diskriminieren?
- Was bedeutet es für das Wohl der Kinder, die Diskriminierung erleben?
- Welche Handlungsoptionen gibt es, wenn diskriminierende Äußerungen im Team auftreten?
Die Auseinandersetzung über gemeinsame Werte, pädagogische Ziele und mit eigenen Vorurteilen unterstützt Fachkräfte darin, bei Diskriminierungen aktiv und sicher einzugreifen sowie Unterschiede und Gemeinsamkeiten respektvoll im Alltag zu thematisieren.
Die Unterstützung und Begleitung solcher Auseinandersetzungsprozesse sind eine zentrale Aufgabe der Leitungen, die sich ihrerseits „fit fühlen“ sollen im Umgang mit diesen Themen.
Zielgruppe
Leitungen und Päd. Kräfte in kath. Kindertagesstätten (ebenfalls offen für päd. Kräfte weiterer Kitas/Trägerschaften)
Kosten
110,00 €