Kurberatung: Wenn Sorgearbeit krank macht
Für Eltern und pflegende Angehörige gilt häufig nicht, was für die meisten Menschen selbstverständlich ist: sich Ruhepausen zum Auftanken nehmen oder eine hartnäckige Krankheit richtig auskurieren. Eltern und Pflegende sind immer im Einsatz und gehen häufig bis an ihre Grenzen.
So können die vielfältigen Herausforderungen im Beruf, in der Familie, im sozialen Umfeld und in der Erziehung und Pflege gesundheitliche Folgen haben. Die Caritas ermöglicht Müttern und Vätern, auch mit ihren Kindern und Pflegenden mit ihren Angehörigen den Zugang zu einer Gesundheitsleistung, die ganzheitlich ansetzt und ein Sprungbrett in eine gesündere Zukunft ist: die Mütter- bzw. Mutter-Kind-Kur oder Väter- bzw. Vater-Kind-Kur und die Kur für pflegende Angehörige.
Das Beratungsangebot der Caritas ist für alle Mütter und Väter gedacht, die Kinder erziehen und die gesundheitliche Probleme haben oder diese befürchten. Herkunft, Religion oder soziale Stellung spielen dabei keine Rolle. Auch pflegende Angehörige können sich hier für eine Kurberatung melden, wenn sie spüren, dass sie den Belastungen nicht mehr gewachsen sind.
Die Kurberater:innen der Caritas informieren über das Antragsverfahren, vermitteln zwischen Krankenkasse, Arzt oder Ärztin, Klinik und Ihnen als Antragstellenden. Liegt bereits ein ärztliches Attest vor, kann die Beratungsstelle den Antrag bei der Krankenkasse unterstützen und einen Platz in einer geeigneten Klinik reservieren.
Die Adressen der Kurberatungsstellen finden Sie unten in der Liste.