Diözesan-Caritasdirektorin Dr. Marie Kajewski ist für die Sozialverbände in den neuen Klimarat des Landes Niedersachsen berufen worden. Landesumweltminister Christian Meyer hat jetzt die 15 Mitglieder des Rats im Kabinett bestätigen lassen. Das unabhängige Gremium soll die Landesregierung dabei unterstützen, die Klimaziele zu erreichen und die entsprechenden Maßnahmen praxisnah, sozial ausgewogen und wissenschaftlich fundiert auszugestalten.
Caritasdirektorin Dr. Marie KajewskiFranz Fender
Für die Caritas ist klar: Die ökologische Transformation entscheidet sich nicht nur an politischen Zielen oder technischen Lösungen - sie entscheidet sich im Alltag der Menschen. Welche sozialen Folgen gesellschaftliche Veränderungen haben und welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit Transformation gelingt - das erlebt der Wohlfahrtsverband täglich.
Dr. Marie Kajewski bringt genau diese Perspektive in den Klimarat ein: die Verbindung von Klimapolitik, Sozialpolitik und Lebensrealität. Sie sagt: "Die Zukunft ist kein Problem, das wir lösen müssen. Sie ist ein Raum, den wir gemeinsam gestalten dürfen."
Zu den 15 Mitgliedern gehören sechs Expert:innen aus der Wissenschaft:
• Prof. Anne Schierenbeck (Osnabrück),
• Prof. Ann-Kathrin Kößler (Hannover)
• Prof. Bernd Engel (Braunschweig)
• Prof. Barbara Lenz (Berlin)
• Prof. Elisabeth Endres (Braunschweig)
• Dipl-Ing. Bernhard Osterburg (Thünen-Institut)
Auf Vorschlag von Fachverbänden wurden neun weitere Mitglieder berufen:
• Jens Palandt, Erster Regionsrat Hannovers für die kommunalen Spitzenverbände
• Bianca Beyer für die Unternehmerverbände
• Björn Schaeper für die IHKN
• Gunter Stegemann für das Handwerk
• Susanne Gerstner für den BUND
• Holger Buschmann für den NABU
• Nataly Jürges für das Landvolk
• Silke Bothfeld für die Gewerkschaften,
• Dr. Marie Kajewski für die Sozialverbände.