Am 23. Mai 2026 feiert das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland 77. Geburtstag. Demokratie lebt von Menschen, die mitmachen. Deshalb hat Bundespräsident Steinmeier zum 23. Mai 2026 den ersten deutschlandweiten Mitmachtag ausgerufen.
Er lädt alle Bürgerinnen und Bürger an diesem Tag ein, das Grundgesetzt zu feiern und beim ersten deutschlandweiten Ehrentag zum Geburtstag des Grundgesetzes dabei zu sein. Seine Idee: "Am Geburtstag unserer Verfassung packen deshalb alle mit an, um unser Land ein bisschen besser zu machen. Dabei stehen Begegnung und gemeinsames Tun im Mittelpunkt."
Mit mehr als 25.000 Einrichtungen und Diensten, in und mit denen etwa 500.000 ehrenamtlich freiwillig Mitarbeitende aktiv sind, ist die Caritas bundesweit Solidaritätsstifterin und Magnetfeld ehrenamtlichen freiwilligen Engagements. Sie versteht sich als Mutmachraum einer sozial engagierten Zivilgesellschaft - nicht zuletzt auch für jährlich 12.000 Freiwilligendienstleistende. Die Aktionskarte zum Ehrentag findet sich auf Instagram.
Eingebettet ist der Ehrentag am 23. Mai in den Aktionszeitraum vom 16. bis zum 31. Mai. Umgesetzt werden in dieser Zeit zahllose kleine und große Aktionen vor Ort, die - auf freiwilliger Basis - von Vereinen, Organisationen, Unternehmen, Kommunen, Einzelpersonen organisiert werden. Das kann eine Aufräumaktion sein, ein inklusives Fußballturnier, ein Straßenfest, gemeinsames Renovieren oder ein Spieleabend im Seniorenheim.
Bundespräsident Steinmeier: "Der Ehrentag darf auch Spaß machen! Engagement ist nicht nur Einsatz, es ist auch Begegnung, Lachen, Gemeinschaftsgefühl. Wer gemeinsam anpackt, erlebt oft, wie leicht sich Sinn und Freude miteinander verbinden lassen."
Das Zusammenwirken von beruflich und freiwillig Engagierten gehört zur DNA der Caritasarbeit. Caritas-Präsidentin Eva Welskop-Deffaa: "Das freiwillige soziale Engagement ist unverzichtbar für eine lebendige Kultur der Nächstenliebe. Die vielen Freiwilligen prägen mit ihren Ideen und Impulsen die Innovationskraft der Caritas. Die professionellen Strukturen des Verbandes sind der Möglichkeitsraum, in dem sich das bürgerschaftliche Engagement entfalten und für ganz unterschiedliche soziale Aufgaben wirksam werden kann. Wenn die Strukturen geschwächt werden und die beruflich Verantwortlichen durch Finanznöte und Organisationsfragen überlastet sind, geht die Anziehungskraft für neues Engagement schnell verloren", so Welskop-Deffaa mit Verweis auf die aktuellen Spardebatten. Das Zusammenwirken von Haupt- und Ehrenamt sei Voraussetzung funktionierender sozialer Daseinsvorsorge.