_Schuldnerberatung
Für einen Großteil der Bevölkerung ist "Schuldenaufnahme" bzw. "Verschuldung" längst zur Normalität geworden, um Immobilien und Konsumgüter langfristig per Kredit zu finanzieren. Das ist so lange unproblematisch, wie Verbraucher:innen ihre Zahlungsverpflichtungen sowie die fälligen Ausgaben zur Sicherung des Lebensunterhalts bestreiten können. Falls das Einkommen nicht dazu ausreicht, Schulden fristgerecht über einen längeren Zeitraum zu tilgen, gelten Betroffene als überschuldet. Dies trifft auf etwa zehn Prozent aller Haushalte in Deutschland zu. Allein in Niedersachen sind rund 315.000 Haushalte betroffen. Und es sind immer mehr jüngere Menschen, die sich etwa durch Handy-Gebühren verschulden.