Der Bundestagsabgeordnete Dr. Hendrik Hoppenstedt (CDU) hat kürzlich die Asylverfahrensberatung (AVB) des Caritasverbandes für Stadt und Landkreis Celle e.V. besucht. Hintergrund ist die geplante Mittelkürzung in der bundesgeförderten Asylverfahrensberatung und ihre Auswirkungen auf die Beratungsarbeit. Dr. Hendrik Hoppenstedt konnte sich so direkt vor Ort über die konkrete Arbeit der Asylverfahrensberatung der Caritas informieren.
Die Mitarbeiterinnen der Caritas nutzten den Besuch, um der Politik die Bedeutung und Notwendigkeit der behördenunabhängigen Asylverfahrensberatung zu verdeutlichen. "Die individuelle, persönliche Beratung entfaltet eine bedeutend größere Wirkung als pauschale Rechtsauskünfte zum Verfahren oder Gruppenveranstaltungen" betonte Marlies Petersen. Die Berater:innen klären über Anhörung, Dublin-Überstellungen, Asylverfahren, mögliche Klageverfahren auf, geben aber auch bei aussichtslosen Asylverfahren Informationen zur Rückkehr weiter.
"Es ist wichtig, die Politik darüber aufzuklären, was Wohlfahrtsverbände in der AVB leisten. Die Asylverfahrensberatung erreicht viele Schutzsuchende, trägt zur Aufklärung über Chancen eines Asylverfahrens bei und somit zu effizienten und kostengünstigen Verfahren", ergänzt Zi Jia Nghiem, Referentin für Migration und Integration beim Caritasverband für die Diözese Hildesheim e.V..
Die Caritas warb bei MdB Hoppenstedt eindringlich dafür, sich auf Bundesebene für den Erhalt einer auskömmlichen Finanzierung der Asylverfahrensberatung einzusetzen. Nur mit einer verlässlichen Förderung könnten soziale Wohlfahrtsverbände ihre Beratungsangebote in bisheriger Qualität und Reichweite fortführen.
von links nach rechts: Zi Jia Nghiem, DiCV, Marlies Petersen CV Celle, Dr. Hendrik Hoppenstedt (CDU), Magdalena Kruse DiCV, Heike Stürmeyer CV Celle. Magdalena Kruse - Caritas