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Soziale Schuldner- und Insolvenzberatung

Ein Mann berät ein PaarFoto: DCV / KNA

Wenn die Ausgaben die Einnahmen übersteigen:
Für einen Großteil der Bevölkerung ist "Schuldenaufnahme" bzw. "Verschuldung" längst zur Normalität geworden, um Immobilien und Konsumgüter langfristig per Kredit zu finanzieren. Das ist so lange unproblematisch, wie Verbraucher(innen) ihre Zahlungsverpflichtungen sowie die fälligen Ausgaben zur Sicherung des Lebensunterhalts bestreiten können. Falls das Einkommen nicht dazu ausreicht, Schulden fristgerecht über einen längeren Zeitraum zu tilgen, gilt der Betroffene/die Betroffene als überschuldet.

Die Gründe für eine Überschuldung sind vielfältig: Arbeitslosigkeit, Scheidung, sinkende Einkommen und verlockend erscheinende Kreditangebote. Etwa zehn Prozent aller Haushalte in Deutschland gelten als überschuldet, allein in Niedersachen sind rund 315.000 Haushalte betroffen. Und es sind immer mehr jüngere Menschen, die sich etwa durch Handy-Gebühren verschulden.

Kompetente und vertrauliche Beratung bieten die 14 Soziale Schuldner- und Verbraucherinsolvenzberatungsstellen der Caritas in der Diözese Hildesheim an.

Zusammen mit den Klienten suchen die Berater(innen) nach Auswegen. Dies geschieht durch

  • Gemeinsame Klärung der persönlichen und finanziellen Situation
  • Beratung bei der weiteren Vorgehensweise
  • Unterstützung beim Erhalt der Wohnung und der Stromversorgung
  • Erstellung eines Haushaltsplanes
  • Überprüfung der Zahlungsverpflichtungen
  • Unterstützung bei Verhandlungen mit Gläubigern
  • Vermeidung/Minderung sozialer Folgeprobleme von Überschuldung
  • Begleitung beim Verbraucherinsolvenzverfahren
  • Psychosoziale Beratung

Wenn nötig, bieten sie weitere ergänzende Hilfen der Caritas. Denn neben der ökonomischen Destabilisierung tritt häufig auch eine psychosozial belastende Situation ein.