Über uns

Fachkonzept Sozialraumorientierung

Es geht uns darum, vor Ort in den Einrichtungen und Quartieren die Lebenswelt der Menschen noch stärker wahrzunehmen und die Angebote mit ihnen gemeinsam zu entwickeln.

Sozialraumorientierung ist ein konzeptioneller Hintergrund für das Handeln in zahlreichen Feldern Sozialer Arbeit. Im Kern geht es darum, die Lebensbedingungen der Menschen in einem Stadtteil, Viertel oder Sozialraum zu verbessern.

Sozialraumorientierung kann dazu beitragen

  • Menschen zu befähigen, sich selbst zu helfen
  • Teilhabe- und Teilgabechancen zu schaffen

Das Fachkonzept Sozialraumorientierung setzt an den Stärken jedes Einzelnen an und aktiviert diese. Das Konzept folgt methodischen Prinzipien, die den Kern des Ansatzes bilden:

1. Konsequente Orientierung am Willen
Ausgangspunkt jeglicher Arbeit sind der Wille und die Interessen der Menschen.
> Wir Menschen wollen und wir können!

2. Unterstützung von Eigeninitiative und Selbsthilfe
Aktivierende Arbeit hat grundsätzlich Vorrang vor betreuender Tätigkeit.
> Handeln mit und nicht für die Menschen!

3. Konzentration auf die Ressourcen
Bei der Gestaltung der Aktivitäten und Hilfen haben personale und sozialräumliche Ressourcen eine besondere Bedeutung.
> Alles, was sich darstellen lässt, ist eine Ressource!

4. Aktivitäten sind immer zielgruppen- und bereichsübergreifend angelegt
Arbeiten mit dem Einzelfall an Veränderungen des Verhaltens und zugleich einzelfallübergreifend an Veränderungen der Verhältnisse.
> Ein DU statt einer Zielgruppe!

5. Koordinierte Zusammenarbeit
Vernetzung und Integration der verschiedenen sozialen Dienste sind Grundlage für funktionierende Einzelhilfen.
> Koordinierte Kooperation statt professionelle Parallelwelten!

 

Die 5 Prinzipien und die Zielsetzung des Fachkonzeptes in einfacher Sprache:

 

Der 5-minütige Clip ist  z. B. geeignet für den Diskussionseinstieg, Workshops, Fachveranstaltungen, für Studierende, Fortbildungen. (Quelle: www.caritas.de/sozialraumorientierung)