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Stand: 17.08.2017

Pressemitteilung

Armut

„Welttag der Armen“ – Taten statt Worte

Die kurzgefasste Botschaft des Papstes: "Liebt nicht mit Worten sondern mit Taten."

Armut und Ausgrenzung habe viele Gesichter, führe aber immer dazu, dass Menschen in ihrer Würde beschädigt und ihren Lebenschancen massiv eingeschränkt würden, so Eng. Allein die Vielzahl an kriegerischen Konflikten, Vertreibungen und Hungersnöten weltweit raube vielen Millionen Menschen die Lebensgrundlagen.

"Aber auch in einem reichen Land wie Deutschland gibt es Armut und Ausgrenzung. Die neue Bundesregierung ist dringend gefordert, die Bekämpfung der Armut von Kindern und Familien wie auch Konzepte gegen die wachsende Altersarmut ganz oben auf die Themenliste zu setzen", fordert Eng. "Nicht zuletzt gilt es, die Sozialversicherungssysteme armutsfest auszugestalten und so zu verhindern, dass immer mehr Menschen auf steuerfinanzierte Transferleistungen angewiesen sind.”

Die von Papst Franziskus geforderte "Kultur der Barmherzigkeit" müsse persönlich und politisch übersetzt werden in konkretes Handeln. "In der Botschaft des Papstes und seinem eindrücklichen Appell, dass alle verantwortlich sind für eine sozial gerechte und menschliche Welt", so Eng. Der Caritasdirektor berichtete über Notrufe in Form von Anträgen auf Einzelfallhilfe, die den Bernward-Hilfsfonds der Caritas erreichen. "Der Bernward-Hilfsfonds ist ein Radarschirm für versteckte Not und Problemlagen im Bistum Hildesheim. Unsere Caritas-Berater*innen erleben die Armut vielfach hautnah. Sie ist nur nicht immer auf den ersten Blick ersichtlich."

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