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Stand: 04.07.2018

Pressemitteilung

Ein Treibhaus für die Inklusion

Mädchen mit Ball Foto: DiCV Hildesheim

"Für den gesamten Campus gilt, dass Kinder mit wie ohne Behinderungen willkommen sind", sagt Caritasvorstand Ralf Regenhardt. Mehrere Krippen- und Kita-Gruppen werden in einer ehemaligen Schule barrierefrei Platz finden. Hinzu kommen ein neues Familienzentrum mit Café, Gruppenräumen und Beratungsangeboten mit inklusivem Ansatz, sowie weitere offene Hilfen.

Doch bevor etwa der heilpädagogische Kindergarten St. Raphael, der Kindergarten St. Klaus, neue Krippengruppen oder das Familienzentrum auf den Campus ziehen können, stehen umfangreiche Umbauten an, die in Kürze beginnen.
So innovativ wie bei der Umsetzung von 100 Prozent Inklusion sind die Projektpartner auch bei der Organisationsstruktur. Der Campus liefert die Hardware, das Miteinander von Landkreis, Stadt, Kirche und Caritas, Ursulinen-Orden und mehreren Bildungseinrichtungen die Software. Die Federführung liegt bei der Caritas.

Propst Bernd Galluschke nennt den Inklusiven Campus deshalb "ein kleines Leuchtturmprojekt". Weil im unmittelbaren Umfeld mehrere Schulen Anknüpfpunkte bieten, könne das Vorhaben junge Menschen von der Krippe bis zum Berufseinstieg begleiten.Die Gesamtkosten betragen fünf Millionen Euro.

Ein Drittel der Kosten will das Niedersächsische Umwelt- und Bauministerium aus dem Bund-Länder-Förderprogramm "Investitionspakt Soziale Integration im Quartier" beisteuern. Die Eröffnung des Inklusiven Campus ist für Sommer 2019 vorgesehen.

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