Aktuelles/ April 2017

Familie/Frauen

"Sozialraumorientierung ist Präventionsarbeit"

Bastian Pielczyk von der Klosterkammer Hannover und Haupt-Sponsor des Projektes brachte es auf den Punkt: "Ihr Ansatz wirkt langfristig und besitzt Vorbildcharakter. Das unterstützen wir gerne." 

"Die Caritas und der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) kennen hilfebedürftige Frauen und Familien aus der Schwangerenberatung. Gute Netzwerkarbeit hilft", sagte Angelika Kleideiter vom Caritasverband für die Diözese Hildesheim.

Frühe Hilfen Abschluss"Vernetzten" sich auf der Abschlussveranstaltung (v. links): Gabriele Wagner (DiCV Hildesheim), Andrea Soßna, Andrea Nimmerrichter-Morscheck (beide SkF Braunschweig), Henrike Antpöhler (CV Bremen-Nord), Andrea Franke (SkF Hildesheim), Susanne Hartmann-Ahlborn (SkF Hannover) und Bastian Pielczyk (Klosterkammer Hannover). Foto: DiCV Hildesheim

Passend zum Thema Netzwerkarbeit spannten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein großes Netz. Denn sozialraumorientierte Arbeit bezieht sich nicht auf einzelne Zielgruppen, sondern auf das gesamte Lebensumfeld der Menschen. "Gute Netze können einen Aufprall verkraften ohne zu reißen", schilderten die Projekteilnehmer*innen ihre Erfahrung. "Wir Berater*innen sind dann nicht mehr die einzigen Helfer", so das einhellige Fazit. Das Fachkonzept Sozialraumorientierung setzt an den Stärken jeder und jedes Einzelnen an und aktiviert diese. Das Projekt wurde wissenschaftlich begleitet.

Matthias Langer, Vorstand des Caritasverbandes für die Diözese Hildesheim, dankte allen Projektbeteiligten: "Wir wollten und wollen, dass Sie eine neue Form des Miteinanders wagen und auf Sozialraumorientierung setzen." Dies sei an allen fünf Projektstandorten auf beeindruckende Art und Weise gelungen. "Sozialraumorientierung ist Präventionsarbeit", zeigte sich Langer überzeugt.